Thin Client kaufen – Clients für VDI und zentrale IT-Umgebungen

Thin Client passend auswählen: Klären Sie zuerst Zielplattform, Betriebssystem und Netzwerk. Danach lassen sich Leistung, lokaler Speicher, Monitoranschlüsse und Peripherie gezielt vergleichen.
Mehr erfahren

Lenovo ThinkEdge SE50a-15 Gen 1 - All-in-One (Komp
-20%
Nur noch 1

Lenovo ThinkEdge SE50a-15 Gen 1 13N2 - All-in-One (Komplettlösung) - ohne Standfuß - Core 5 120UL - RAM 16 GB - SSD 512 GB - TCG Opal Encryption 2, NVMe - Intel Graphics - 1GbE, 2.5GbE, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3 - WLAN: 802.11a/b/g/n/ac/ax (Wi-Fi 6E), Bluetooth 5.3 - 11 IoT Enterprise 2024 LTSC - Monitor: LED 39.6 cm (15.6") 1920 x 1080 (Full HD) Touchscreen - Lenovo TopSeller...

Verifizierte Bewertung
UVP 1.930,00 EUR
1.543,06 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
LG CQ600I-6N - Boxtyp - Pentium Silver N6005 2 GHz

LG CQ600I-6N - Thin Client - Boxtyp - 1 x Pentium Silver N6005 / 2 GHz - RAM 8 GB - SSD - eMMC 16 GB - UHD Graphics - 1GbE, Wi-Fi 6 - WLAN: 802.11a/b/g/n/ac/ax, Bluetooth 5.1 - IGEL OS - Monitor: keiner...

Verifizierte Bewertung
592,00 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
31 bis 38 (von insgesamt 38)
Thin-Client Kaufberatung

Thin Client passend zur IT-Umgebung auswählen

Ein Thin Client ist ein Endgerät für zentral oder entfernt bereitgestellte Anwendungen und Desktops. Deshalb beginnt die Auswahl nicht bei CPU oder SSD. Zuerst muss die Zielumgebung feststehen.

Entscheidend ist, womit sich der Arbeitsplatz verbinden soll. Das kann zum Beispiel eine virtuelle Desktop-Umgebung, Remote-Desktop-Infrastruktur oder ein Cloud-Arbeitsplatz sein. Auch der benötigte Client und das Endpoint-Betriebssystem müssen dazu passen.

Erst danach lohnt sich der Hardwarevergleich. Dann werden Netzwerk, Monitore, USB-Geräte, lokale Leistung und Speicher relevant.

Einsatzbereiche

Wann Thin Clients sinnvoll sind

Thin Clients passen besonders zu IT-Umgebungen mit zentral bereitgestellten Arbeitsplätzen. Ihr Vorteil entsteht aus dem Gesamtkonzept. Das Endgerät allein entscheidet nicht darüber.

Zentrale Anwendungen und virtuelle Desktops

Ein typischer Einsatz ist der Zugriff auf zentral bereitgestellte Desktops oder Anwendungen. Der Thin Client stellt dafür die Verbindung und die lokale Ein- und Ausgabe bereit.

  • VDI: Das Endgerät verbindet sich mit einer virtuellen Desktop-Umgebung.
  • Remote Desktop: Anwendungen und Desktops laufen überwiegend in der zentralen Infrastruktur.
  • Cloud-Workspace: Auch cloudbasierte Arbeitsplätze können über geeignete Clients angebunden werden.

Standardisierte und gemeinsam verwaltete Arbeitsplätze

Thin Clients sind interessant, wenn viele Arbeitsplätze nach einem einheitlichen Konzept betrieben werden. Dabei zählen Kompatibilität und Verwaltung stärker als maximale lokale Rechenleistung.

  • Büro: Geeignet für standardisierte Aufgaben in einer zentralen Arbeitsumgebung.
  • Shared Desks: Der eigentliche Benutzerarbeitsplatz kann zentral bereitstehen.
  • Feste Terminals: Auch klar definierte stationäre Arbeitsplätze sind typische Einsatzorte.
Vor der Hardware entscheiden

Betriebssystem und Zielplattform zuerst prüfen

Das Endpoint-Betriebssystem bestimmt mit, welche Clients, Verwaltungsfunktionen und lokalen Anwendungen verfügbar sind. Die passende Variante hängt von Ihrer Infrastruktur ab.

Nicht jede Thin-Client-Konfiguration passt zu jeder Umgebung

HP ThinPro
HP ThinPro ist ein Thin-Client-Betriebssystem, das bei entsprechenden HP-Modellen eingesetzt wird. Vor dem Kauf muss geprüft werden, ob die benötigte Remote- oder VDI-Lösung unterstützt wird.
Plattform- und Client-Kompatibilität vorab prüfen.
IGEL OS
Einige Geräte im Sortiment werden mit IGEL angeboten. Auch hier sollte die vorgesehene Workspace- und Verwaltungsumgebung vor der Geräteauswahl feststehen.
Passend zur vorhandenen Endpoint-Strategie auswählen.
Windows IoT
Windows-IoT-Konfigurationen bieten eine Windows-basierte Endpoint-Umgebung. Die konkrete Edition unterscheidet sich je nach Modell.
Edition, benötigte Software und Verwaltung abgleichen.
Ohne Betriebssystem
Einzelne kompakte Systeme werden ohne vorinstalliertes Betriebssystem angeboten. Das kann für eigene Rollout-Konzepte relevant sein.
Bereitstellung und Lizenzierung vorher klären.

Wichtig: Ein ähnliches Gehäuse macht noch keinen identischen Thin Client. Betriebssystem, Remote-Client, Verwaltung und Anschlussausstattung können sich erheblich unterscheiden.

Endpoint richtig dimensionieren

Netzwerk, Displays und lokale Hardware passend wählen

Auch bei zentral bereitgestellten Anwendungen bleibt das Endgerät wichtig. Es muss Netzwerk, Bildschirme und Peripherie zuverlässig zum Arbeitsplatz bringen.

Netzwerk
Eine stabile Verbindung ist für Remote-Sitzungen entscheidend. Prüfen Sie LAN, WLAN und die Anforderungen Ihrer Plattform. Auch Latenz und Netzqualität beeinflussen die Nutzung.
Monitoranschlüsse
Klären Sie die Zahl der benötigten Displays. Prüfen Sie danach die vorhandenen Ausgänge und die unterstützten Bildschirmkonfigurationen des konkreten Modells.
USB und Peripherie
Tastatur und Maus sind meist unkompliziert. Webcam, Headset, Spezialgeräte oder andere USB-Hardware können zusätzliche Anforderungen stellen. Prüfen Sie diese vor dem Rollout.
Prozessor
Auch ein Thin Client verarbeitet Aufgaben lokal. Der Bedarf hängt von Betriebssystem, Remote-Client und zusätzlichen lokalen Funktionen ab.
Arbeitsspeicher
Die benötigte RAM-Größe hängt von der lokalen Software und dem Endpoint-Betriebssystem ab. Mehr Arbeitsspeicher ist nicht automatisch notwendig.
Lokaler Speicher
Thin Clients können mit eMMC, Flash oder SSD ausgestattet sein. Die notwendige Kapazität hängt vom Betriebssystem und den lokal ausgeführten Funktionen ab.
Grafik
Die lokale Grafik ist unter anderem für die Bildausgabe relevant. Bei mehreren hochauflösenden Displays sollte die unterstützte Konfiguration genau geprüft werden.

Wann ist ein Mini-PC oder klassischer Desktop sinnvoller?

Ein Thin Client ist keine pauschale Alternative zu jedem PC. Sollen Anwendungen überwiegend lokal laufen, kann ein normaler Rechner besser passen. Das gilt auch bei speziellen lokalen Hardwareanforderungen.

Für kompakte Rechner mit klassischem lokalem Betriebssystem können Sie Mini-PCs vergleichen. Für eine breitere stationäre Auswahl finden Sie außerdem Desktop PCs.

Benötigen Sie neue Displays, finden Sie passende Geräte im Bereich Monitore. Netzwerkkomponenten finden Sie unter Netzwerk.

Häufige Fragen

Fragen zum Thin-Client-Kauf

Was ist ein Thin Client?

Ein Thin Client ist ein Endgerät für zentral oder entfernt bereitgestellte Desktops und Anwendungen. Ein Teil der Verarbeitung kann trotzdem lokal auf dem Gerät stattfinden.

Wofür wird ein Thin Client eingesetzt?

Typische Einsatzbereiche sind VDI-, Remote-Desktop- und Cloud-Arbeitsplätze. Wichtig ist die Kompatibilität mit der eingesetzten Plattform und dem benötigten Remote-Client.

Welches Betriebssystem sollte ein Thin Client haben?

Das hängt von Ihrer Infrastruktur ab. Im Sortiment finden sich unter anderem Konfigurationen mit HP ThinPro, IGEL und Windows IoT. Prüfen Sie zuerst Ihre Plattform und Verwaltungsstrategie.

Wie wichtig ist das Netzwerk bei einem Thin Client?

Das Netzwerk ist für Remote-Sitzungen ein zentraler Faktor. Eine stabile Verbindung ist wichtig. Auch Latenz und Netzqualität können die Nutzung beeinflussen.

Braucht ein Thin Client viel RAM oder eine große SSD?

Nicht grundsätzlich. Der lokale Bedarf hängt vom Betriebssystem, dem Remote-Client und weiteren lokalen Funktionen ab. Die passende Ausstattung ist daher modell- und einsatzabhängig.

Was ist der Unterschied zwischen Thin Client und Mini-PC?

Mini-PC beschreibt vor allem eine kompakte Rechnerbauform. Thin Client beschreibt dagegen die Rolle des Endgeräts in einer zentralen oder entfernten Arbeitsumgebung. Ein kleines Gehäuse allein macht einen Rechner nicht zum Thin Client.

Plattform geklärt? Dann lässt sich der passende Thin Client gezielt auswählen.

Filtern Sie anschließend nach Betriebssystem, Prozessor, Arbeitsspeicher und Speicher. Prüfen Sie bei den passenden Modellen zusätzlich Netzwerk, Displays und Peripherie.