Monitore günstig kaufen für Office, Gaming & professionelle Anwendungen

Monitore günstig kaufen und passend auswählen: Für Office, Gaming und professionelle Anwendungen unterscheiden sich die Anforderungen an Bildschirmgröße, Auflösung und Ausstattung deutlich. Prüfen Sie deshalb auch Panel, Bildwiederholrate, Anschlüsse, USB-C-Funktionen und Ergonomie.
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Monitor-Kaufberatung

Den passenden Monitor nach Einsatz und Ausstattung auswählen

Wer Monitore günstig kaufen und trotzdem passend auswählen möchte, sollte nicht nur den Preis vergleichen. Für Office, Gaming und professionelle Anwendungen sind je nach Arbeitsplatz andere Eigenschaften relevant. Bildschirmgröße, Auflösung, Panel, Anschlüsse und Ergonomie sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.

01 Office & Business

Für lange Arbeitstage sind eine gut lesbare Darstellung, passende Bildschirmgröße, ergonomische Verstellmöglichkeiten und die benötigten Anschlüsse wichtiger als möglichst auffällige Datenblattwerte.

Ergonomie und nutzbare Arbeitsfläche priorisieren.

02 Notebook-Arbeitsplatz

USB-C kann den Schreibtisch vereinfachen, wenn der Monitor Bildübertragung, USB-Geräte und gegebenenfalls die Stromversorgung des Notebooks unterstützt. Die verfügbaren Funktionen unterscheiden sich jedoch von Modell zu Modell.

USB-C-Funktionen und Ladeleistung genau prüfen.

03 Gaming

Auflösung und Bildwiederholrate sollten zur Grafikkarte und zu den gespielten Titeln passen. Zusätzlich können Reaktionsverhalten und variable Bildwiederholraten für die Auswahl relevant sein.

Monitor und Grafikkarte gemeinsam planen.

04 Professionelle Anwendungen

Bei Bildbearbeitung, Video, Gestaltung und anderen professionellen Anwendungen können neben Auflösung und Bildschirmgröße eine geeignete Farbdarstellung, der benötigte Farbraum sowie Kalibrierungs- und Anschlussmöglichkeiten relevant sein.

Farb-, Software- und Anschlussanforderungen vor dem Kauf festlegen.

05 Viel Arbeitsfläche

Größere Displays, hohe Auflösungen, Ultrawide-Modelle oder mehrere Monitore können zusätzliche Arbeitsfläche schaffen. Wichtig sind dabei der Platz auf dem Schreibtisch, die gewünschte Fensteranordnung und die vorhandenen Anschlüsse.

Erst Arbeitsweise und verfügbaren Platz betrachten.

Größe und Auflösung

Full HD, WQHD oder 4K nicht isoliert auswählen

Die gleiche Auflösung wirkt auf unterschiedlich großen Displays anders. Entscheidend ist deshalb die Kombination aus Bildschirmgröße, Auflösung, Betrachtungsabstand und gewünschter Arbeitsfläche.

Full HD 1920 × 1080

Full HD kann für klassische Office-Aufgaben, kompaktere Displays und Gaming weiterhin sinnvoll sein. Mit zunehmender Bildschirmgröße wird die Pixeldichte bei gleicher Auflösung geringer.

Sinnvoll, wenn eine hohe native Auflösung nicht die Hauptpriorität ist.

WQHD 2560 × 1440

WQHD bietet mehr Bildpunkte und damit mehr mögliche Arbeitsfläche als Full HD, ohne beim Gaming die gleiche Grafiklast wie 4K zu erzeugen.

Ein vielseitiger Mittelweg für Arbeit und Gaming.

4K / UHD 3840 × 2160

4K ermöglicht eine hohe Detaildarstellung und viel Arbeitsfläche. Bei kleiner Darstellung können Betriebssysteme Schrift und Bedienelemente skalieren. Für Gaming steigt gegenüber niedrigeren Auflösungen die benötigte Grafikleistung.

Besonders interessant, wenn Detaildarstellung oder Arbeitsfläche Priorität haben.

Hohe Auflösung bedeutet nicht automatisch zu kleinen Text.

Größe von Schrift und Bedienelementen lässt sich über die Skalierung des Betriebssystems anpassen. Eine niedrigere native Auflösung allein ist deshalb keine allgemeine Lösung für bessere Lesbarkeit.

Bilddarstellung verstehen

Panel, Hertz und Reaktionszeit beantworten unterschiedliche Fragen

Einzelne Zahlen lassen sich nicht sinnvoll gegeneinander ausspielen. Paneltechnik, Bildwiederholrate und Reaktionsverhalten beeinflussen unterschiedliche Eigenschaften eines Monitors.

01 IPS

IPS-Displays werden häufig eingesetzt, wenn stabile Blickwinkel und eine ausgewogene Farbdarstellung gefragt sind. Die tatsächliche Bildqualität hängt dennoch vom konkreten Monitor ab.

02 VA

VA-Panels können einen hohen nativen Kontrast bieten und werden sowohl in klassischen als auch in gebogenen Monitoren eingesetzt. Bewegungsdarstellung und Farbwiedergabe unterscheiden sich zwischen Modellen.

03 OLED

OLED erzeugt Licht auf Pixelebene und ermöglicht dadurch sehr tiefes Schwarz und schnelle Pixelreaktionen. Preis, Helligkeitsverhalten und die Nutzung mit dauerhaft statischen Inhalten sollten bei der Auswahl mitbedacht werden.

04 Bildwiederholrate

Die Angabe in Hertz beschreibt, wie oft ein Monitor pro Sekunde ein neues Bild darstellen kann. Höhere Werte können Bewegungen flüssiger erscheinen lassen, sofern Rechner und Anwendung entsprechend viele Bilder liefern.

05 Reaktionszeit

Reaktionszeitangaben beschreiben Pixelübergänge, sind zwischen Herstellern und Messmethoden aber nicht immer direkt vergleichbar. Für die tatsächliche Bewegungsdarstellung reicht eine einzelne Millisekunden-Angabe deshalb nicht als Kaufkriterium.

06 Adaptive Synchronisation

Eine variable Bildwiederholrate kann Monitor und ausgegebene Bildrate besser aufeinander abstimmen. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt von Monitor, Grafikkarte und Anschluss ab.

Gaming-Monitor und Grafikkarte zusammen auswählen.

Ein hochauflösender Monitor mit hoher Bildwiederholrate stellt höhere Anforderungen an die Grafikkarte. Prüfen Sie deshalb nicht nur den Bildschirm, sondern auch die Leistungsfähigkeit des vorhandenen oder geplanten PCs. Grafikkarten vergleichen

Notebook & USB-C

Wann ein USB-C-Monitor den Notebook-Arbeitsplatz vereinfachen kann

Ein USB-C-Monitor kann je nach Ausstattung mehr sein als ein Display. Einige Modelle übertragen das Bild, verbinden USB-Geräte und versorgen ein kompatibles Notebook gleichzeitig mit Strom. Nicht jeder USB-C-Anschluss unterstützt jedoch alle diese Funktionen.

  1. 01
    Bildübertragung

    Prüfen, ob Notebook und Monitor die benötigte Bildübertragung über USB-C unterstützen.

  2. 02
    Power Delivery

    Soll das Notebook über das Monitorkabel geladen werden, muss die angebotene Ladeleistung zum Gerät passen.

  3. 03
    USB-Hub

    USB-Anschlüsse am Monitor können Tastatur, Maus und andere Peripherie am Arbeitsplatz bündeln.

  4. 04
    Netzwerk

    Bei Modellen mit LAN-Anschluss kann je nach Ausstattung auch die kabelgebundene Netzwerkverbindung über den Monitor laufen.

  5. 05
    Mehrere Displays

    Wenn weitere Monitore verbunden werden sollen, müssen Ausgang, Übertragungsstandard und Notebook die gewünschte Konfiguration unterstützen.

Arbeitsplatz

Ergonomie lässt sich nicht an der Zollzahl ablesen

Ein großer Bildschirm ist nicht automatisch der bequemere Bildschirm. Standfuß, Aufstellung, Blickrichtung und die Anpassbarkeit des Displays spielen am Schreibtisch ebenfalls eine Rolle.

Höhenverstellung

Eine einstellbare Höhe erleichtert es, den Bildschirm passend zur individuellen Sitzposition auszurichten.

Neigen und Schwenken

Verstellmöglichkeiten helfen besonders bei wechselnden Sitzpositionen oder gemeinsam genutzten Arbeitsplätzen.

Pivot

Eine Hochkantposition kann für lange Dokumente, Programmcode oder bestimmte redaktionelle Arbeitsabläufe praktisch sein.

VESA-Befestigung

Eine geeignete VESA-Aufnahme schafft Optionen für Monitorarme und individuellere Multi-Display-Arbeitsplätze.

Arbeitsplatz komplett denken

Monitor, Rechner und Anschlüsse müssen zusammenpassen

Besonders bei einem Notebook-Arbeitsplatz oder Gaming-Setup lohnt sich der Blick über das Display hinaus. Die vorhandenen Geräte bestimmen mit, welche Auflösung, Bildwiederholrate und Anschlussausstattung sinnvoll nutzbar sind.

Unsicher zwischen mehreren Modellen?

Entscheidend sind Arbeitsplatz und vorhandene Geräte

Wenn Sie zwischen mehreren Monitoren vergleichen, nennen Sie bei Ihrer Anfrage am besten den geplanten Einsatz, den vorhandenen PC oder das Notebook sowie gewünschte Größe, Auflösung und benötigte Anschlüsse.

Häufige Kaufentscheidungen

Fragen vor dem Monitor-Kauf

Ist Full HD, WQHD oder 4K besser?

Keine Auflösung ist grundsätzlich die beste. Bildschirmgröße, Arbeitsabstand, gewünschte Arbeitsfläche und bei Gaming die Leistung der Grafikkarte entscheiden mit. Höhere Auflösungen liefern mehr Bildpunkte, benötigen bei Spielen aber auch mehr Grafikleistung.

Kann ein USB-C-Monitor eine Dockingstation ersetzen?

Das kann bei entsprechend ausgestatteten Modellen möglich sein. Dafür müssen die benötigte Bildübertragung, USB-Anschlüsse und gegebenenfalls Netzwerk sowie eine ausreichende Ladeleistung über USB-C vorhanden sein. Auch das angeschlossene Notebook muss diese Funktionen unterstützen.

Brauche ich für Office einen Monitor mit hoher Bildwiederholrate?

Für klassische Büroanwendungen ist eine sehr hohe Bildwiederholrate kein zwingendes Kaufkriterium. Eine höhere Frequenz kann Bewegungen und Scrollen dennoch flüssiger wirken lassen. Ergonomie, Auflösung, Anschlüsse und Arbeitsfläche sollten deshalb gemeinsam bewertet werden.

Ist IPS automatisch besser als VA oder OLED?

Nein. Die Paneltechniken haben unterschiedliche Eigenschaften, und auch innerhalb einer Technik unterscheiden sich Monitore erheblich. Deshalb sollten Paneltyp, konkrete Bildqualität, Einsatzgebiet und weitere Ausstattung zusammen betrachtet werden.

Worauf sollte ich bei einem Gaming-Monitor zuerst achten?

Beginnen Sie mit gewünschter Bildschirmgröße und Auflösung und gleichen Sie diese mit der Leistungsfähigkeit der Grafikkarte ab. Danach können Bildwiederholrate, Reaktionsverhalten, variable Synchronisation, Panel und Anschlüsse sinnvoll verglichen werden.